Zukunftskonferenz

In einer Zukunftskonferenz entwickeln 50 bis 70 Teilnehmer ein konkretes Zukunftsbild und leiten anhand dessen Handlungsansätze ab.

Ausgangspunkte

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, warum Mitarbeiter, die auf Arbeit angepasst oder gar träge wirken, im Privaten so kreativ sein können und viel leisten?
Möglicherweise übertragen Sie ihnen nicht die Verantwortung, die sie zur Anstrengung motiviert.
Mitarbeiter wollen von Entscheidungen nicht überrollt werden. Oft verwenden sie ihre Energien dann dazu, an der Sinnhaftigkeit der "oben" gefällten Entschlüsse zu zweifeln und gehen in versteckten Widerstand.
Das können Sie ändern, wenn Sie sowohl Ihre Strategen als auch Ihre Experten aus der Basis gemeinsam an Unternehmensvisionen schmieden lassen. Vergessen Sie dabei Ihre Kunden, Zulieferer und Politiker nicht!
Die Kunst ist, mit geringem Zeitaufwand alle wirkungsvoll zu beteiligen.

Ziele

  • Veränderung des gesamten oder Teile eines Organisationssystems mit Hilfe der Beteiligung einer großen repräsentativen Auswahl von Mitarbeitern in möglichst kurzer Zeit

  • Erarbeitung einer gemeinsamen Zukunftsvision, Entwicklung eines "Wir-Gefühls"· Lösungsorientierung und Energetisierung

  • Schaffung einer gemeinsamen Arbeitsbasis + Aktionsplan

  • Verantwortungsteilung für die Veränderung zwischen allen Mitgliedern der Organisation

Inhalte

  1. Einführung: Einstimmung, Ablaufregeln

  2. Brennpunkt Vergangenheit: gemeinsame Aufarbeitung mit Hilfe von "time-lines" und Gruppenpräsentationen, Entwicklung eines kollektiven Selbstbewusstseins

  3. Brennpunkt Gegenwart: Analyse und Diskussion der aktuellen Situation in nach festen Regeln gemischten Interessengruppen, Zielbildung - Zusammenführung der Ergebnisse in einem riesigen kollektiven "mind map", Redefinition des Erarbeiteten hinsichtlich Verantwortlichkeiten, Prioritäten und Pläne

  4. Brennpunkt Zukunft: gemischte Gruppen erarbeiten ideale Zukunftsszenarien, die über Präsentation mittels analoger Methoden auch emotional verankert werden und so Handlungsmotivation verstärken.

  5. Aktionsplanung: Interessengruppen entwickeln eine gemeinsame Veränderungsstrategie mit kurz- bzw. mittelfristigem Aktionsplan und präsentieren ihn im Plenum.

Methoden / Bedinungen

Berater-Input, time-line, Gruppenarbeit nach Ablaufregeln, Interview, Präsentationen, analoge Methoden (Spielszenen), mind-map, Rekapitulation, Aktionsplanung

Dauer: 2 Tage

Ort: sehr großer heller Raum mit Arbeitstischen für Untergruppen bis zu 9 TN, zwei freie Wände für Plakate

Teilnehmeranzahl: ca. 30-100