Schwierige Situationen beim Führen meistern: Muss es gleich der Anwalt sein?
In schwierigen Personalsituationen wünschen sich viele Führungskräfte die Hilfe von außen – jedoch können sie mit psychologischem Geschick aus eigener Kraft sehr viel zum Guten wenden.Führung in schwierigen Personalsituationen stellt Arbeitgeber 2026 vor neue persönliche Herausforderungen. Einerseits ist Führen leichter und andererseits anspruchsvoller geworden: Der Arbeitsmarkt hat sich entspannt, die Menschen jedoch sind durch die Auswirkungen geopolitischer Veränderungen stärker verunsichert. Viele Unternehmen gehen durch Transformationen. Der Abbau von Arbeitsplätzen kann u.U. für den Unternehmer der einzige Ausweg sein. In dieser Gemengelage entsteht Anspannung auf beiden Seiten: Arbeitgeber und Führungskräfte sind bzgl. ihrer Fähigkeit zu achtsamer Führung herausgefordert. Beim Unternehmerfrühstück SIB Beteiligungsgesellschaft Dresden am 24.02.2026 im Arcotel Hafen City Dresden zeigten die Diplompsychologin Dr. Ulla Nagel und die Arbeitsrechtsanwältin Manuela Wolfram, dass der Weg der achtsam abwägenden Führung der Königsweg ist. Selbst wenn wieder mehr Menschen Arbeit suchen, sinkt der Krankenstand nicht. Die Haltung: “Da stelle ich eben den nächsten ein!”, funktioniert nicht, verunsichert die Belegschaft und ist überdies sehr teuer. Jetzt wo Unternehmenssteuerung schwieriger ist, wird es umso wichtiger, im Mitarbeitenden kein Feinbild zu sehen. Arbeitgeber und Arbeitnehmer sitzen in einem Boot. |
Führen in schwierigen Personalsituationen sollte mit einem achtsamen professionellen Gespräch beginnen.
Mit einander reden ist der Schlüssel, aber nicht jeder Fachmann hat psychologische Führung gelernt. Gerade weil er als Unternehmer Macher ist, fällt sein Fokus im Allgemeinen auf die Hardfacts der Arbeit. Kommen Spannungen den Beziehungen auf, wird häufig nicht verstanden, dass die Aggression eines Mitarbeitenden häufig gar keine Ablehnung sondern ein Hilferuf ist. Er geschieht aus der Verunsicherung heraus. Hier braucht es eine spezielle Ausbildung in achtsamer Kommunikation, die man in der Führungsakademie von Dr. Ulla Nagel lernen kann.
Führung 2026 muss nach Meinung von Ulla Nagel zu vier Dingen in der Lage sein:
- Sie muss mentale Barrieren abbauen und Mitarbeitenden Vision und Zuversicht vermitteln.
- Sie muss Ohnmachtsgefühle beseitigen und Mitarbeitenden die Überzeugung geben, dass ihre Handlungen wirksam im Sinne des großen Ziels sind.
- Sie muss Skeptiker überzeugen und die Generierung von Ideen und die Umsetzung von Lösungen beflügeln.
- Sie muss junge Menschen der Generationen Z und Alpha mitnehmen, die weder knappe Ressourcen noch explosives Umfeld kannten, um sie in ihrer Haltungsänderung zu begleiten.
An Praxisbeispielen zeigte Dr. Ulla Nagel auf, wie man mit einer offenen Kommunikation, dem Aktiven Zuhören und speziell den richtigen Fragen Mitarbeitende aufschließen und wieder motivieren kann. (Folienpräsentation kann angefragt werden).
Nicht jeder Fall lässt sich kooperativ lösen. Hier konnte Rechtsanwältin Manueal Wolfram den Führungskräften frohe Botschaft geben: Der Gesetzgeber lockert gerade durch hilfreiche Präzidenzfälle einige Gesetzesanwendungen. Auf Kosten des Arbeitgebers blau zu machen, kann zukünftig wirkungsvoll unterbunden werden. Wichtig sei es, in Verträgen die Dinge bereits präventiv gut zu regeln!
Haben Sie den Eindruck, dass Sie mehr über psychologische Führung lernen möchten? Dann lädt sie Ulla Nagel zu ihrer offenen Führungsakademie ein: Sie können jederzeit einsteigen.
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